ein besonderes, nie gut zu machendes Unglück

rollstuhlgaengig
Himmelrichstrasse 4
6003 Luzern

Mit ein besonderes, nie gut zu machendes Unglück wählt Robert Estermann einen Titel, der aus Franz Kafkas Kinder auf der Landstrasse herausgelöst ist und zugleich als eigenständiger sprachlicher Körper erscheint. Das „Unglück“ bezeichnet hier weniger eine Katastrophe als eine Schwelle: einen Moment, nach dem die Welt nicht mehr in denselben Zustand zurückkehrt. In der Ausstellung treten Werke mit Sound, Video, Zeichnung, Körper und Sprache in ein Verhältnis, das sich weder symbolisch beruhigen noch moralisch glätten lässt, sondern eigene Brüche, Verschiebungen und Intensitäten hervorbringt. Der Titel steht dabei weniger über der Ausstellung als an ihrer Schwelle. Estermann lebt und arbeitet in Berlin und ist in Luzern unter anderem durch den Manor Kunstpreis 2007 und seine Performance mit Emos bekannt.


www.estermann.com